Bio


Für ihr 'ausgefeiltes Klangspektrum' und ihr 'packendes Musizieren' (Darmstädter Echo) bekannt geworden, ist Diane Hunger nun international anerkannt und spielt regelmäßig solistisch als auch kammermusikalisch in Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika. Kürzlich war sie als Solistin mit den Hamburger Symphonikern; beim World Saxophone Congress in Frankreich mit einer Uraufführung des Saxophonquartettes des schwedischen Komponisten Mika Pelo; in Texas mit der amerikanischen Premiere des Quartettkonzertes von Sally Beamish zusammen mit der Lubbock Symphony; und in Syracuse, NY mit der Uraufführung des Kammerkonzertes for Solo-Altsaxophon "Remembering the Night Sky" von Steve Ferre zu hören. Im November 2016 spielte sie die rumänische Uraufführung des neuen Saxophonkonzertes von Kalevi Aho mit der Banatul Philharmonic unter Huba Holloköi. Höhepunkte in der Vergangenheit waren ein Soloauftritt in der Carnegie Hall, zwei Residenzen beim National Music Festival in Maryland und Tourneen in Amerika, Frankreich, Schottland, Holland, Deutschland und Spanien und Meisterkurse an verschieden amerikanischen Universitäten. Diane wurde im National Public Radio (USA) ausgestrahlt, vom NDR und den Kieler Nachrichten interviewt und hat für den Bayerischen Rundfunk, Carl Fisher Publications und Mark's Records, wo Mana Quartet's CD 'Vide Supra' erschienen ist, aufgenommen. 'Vide Supra' wurde gerade vom Grammy Committee als Grammy Nomination Eligible nominiert.

 

Diane Hunger entdeckt leidenschaftlich gerne Musik der Vergangenheit wieder und interpretiert und arrangiert diese Werke für das Saxophon. Die letzten Projekte umfassten Dvorak’s Terzetto Op. 74 und Libby Larsen’s Yellow Jersey, welches 2014 durch Oxford University Press heraus gegeben worden ist. Zudem engagiert Diane sich für die Erweiterung des Saxophonrepertoires durch neue Kompositionen und arbeitet eng mit Komponisten wie z.B. Kalevi Aho, Violeta Dinescu, Michael Lanci, Amos Gillespie und Mika Pelo an dynamischen, neuen Werken für das Saxophon.

 

Diane Hunger kommt aus einer musikalischen Familie: ihr Urgrossvater war Konzertmeister bei den Dresdner Philharmonikern und die Urgrossmutter Konzertpianistin und Diane machte von Kindesbeinen an Musik. Die gebürtige Kielerin mit österreichischen Wurzeln lebt momentan in New York, von wo aus sie ihre nationalen und internationalen Tourneen als Solistin und Kammermusikerin startet. Diane ist die Tenoristin im renommierten Mana  Quartet, Mitglied im Duo Klang par2 und unterrichtet Saxophon an der Syracuse University und an der State University of New York (Fredonia). In der Vergangenheit hat sie u.a. an der Cornell University, am Canisius College, Roberts-Wesleyan College, sowie als Teaching Assistant an der Eastman School of Music unterrichtet.

 

Diane schloss 2008 ihr Studium mit Auszeichnung als Diplom-Saxophonlehrerin an der Hochschule für Musik und Theater Frankfurt/Akademie für Tonkunst Darmstadt ab und erhielt 2009 ihren Masters of Music in Saxophone Performance an der State University of New York in Fredonia. 2014 beendete sie ihren Doktorate of Musical Arts zusammen mit einem Certificate in Arts Leadership an der renommierten Eastman School of Music. Während ihrer Zeit an der Eastman School arbeitete Diane als Dr. Chien-Kwan Lin’s Teaching Assistant, erhielt das prestigeträchtige Performer’s Certificate und gewann 2011 mit Martin’s Ballade die Eastman Concerto Competition. 2012 war sie Gewinnerin der American Protégé International Competition for Piano and Strings, woraufhin sie zu ihrem Carnegie Hall Debut im April 2012 eingeladen worden ist. Während ihres Diploms war Diane Hunger 2007 die einzige Instrumentalistin, die auserwählt worden ist, ein Solokonzert mit dem Sinfonieorchester der Darmstädter Akademie für Tonkunst zu spielen. 2003 war Diane Bundespreisträgerin bei Jugend musiziert.

 

Diane Hunger ist D’Addario Performing Artist und spielt exklusiv auf Reserve Blättern.